Gott befohlen; Gott sei bei uns; Gott vergelt's.Gott begegnet dir überall, wenn du ihn grüßen möchtest.Gott begegnet manchem, wer ihn nur grüßen könnte.Gott behüte mich vor einem Richter, der auf dem rechten Ohr nicht hört, bis man's ihm schmiert, und vor einem Schneider, der viel Mäuse hat.Gott beschert die Ehre.
Gott beschert über Nacht.(Bescheren bedeutet, aus Gnade, nicht aus Pflicht, sondern ohne Gegenleistung etwas geben und schenken.)Gott beschert wohl die Kuh, aber nicht den Strick dazu.Gott gibt wohl die Kuh, aber nicht den Strick dazu.St. Niklas beschert die Kuh, aber nicht den Strick dazu.St. Nikoas beschert die Kuh, gibt aber nicht das Seil dazu.
Gott bewahr mich vor stillem Wasser, vor den rauschenden will ich mich selber hüten.Gott bleibt nicht aus, wenn er gleich verzieht.Gott ehre das Handwerk, sprach der Schinder zum Richter.Gott, Eltern und Lehrern kann man nie vergelten.Gottes Allmacht ist (bleibt) allzeit ausgenommen.
Gottes Augen sind viel heller denn die Sonne, und sehen alles, was die Menschen tun und schauen scharf auch in die heimlichen Winkel.
Gottes Auge schläft nicht.
(Wahrscheinlich ist das Sprichwort mit diesem Wortlaut im 19. Jahrhundert nach Deutschland eingewandert. Erstmals taucht es in dem von Gustav Flügel aus dem Arabischen übersetzten Buch „Der vertraute Gefährte des Einsamen: in schlagfertigen Gegenreden“ aus dem Jahr 1829 auf. Als rumänisches Sprichwort bezeichnet es Johann Karl Schuller 1852 in seinem Buch „Aus der Walachei“ auf Seite 33. Ebenso bezeichnet es Ida von Reinsberg-Düringsfeld 1863 in ihrem Buch „Das Sprichwort als Philosoph“ als walachisch. Erst nachdem es Wander 1870 ohne Quelle oder Herkunftsangabe in seinem Deutschen Sprichwörter Lexikon wie unzählige andere nicht deutsche Sprüche einfügte, wurde es weiter ohne Quellenangabe fälschlich als „deutsches Sprichwort“ gebraucht, für das es heute gehalten wird.)
Gottes Barmherzigkeit und der Bauren Schalkheit sind unerforschlich.
Gottes Brot verschmähe nicht und wär' es auch in Essig geweicht.
Gottesdienst geht vor Herrendienst.
(Dieses Sprichwort gibt es in beiden Richtungen. Je nachdem, was einem wichtiger ist, kann jeder die eigene Meinung mit dem entsprechenden Sprichwort bekräftigen oder rechtfertigen.)
Gottes Fleisch hat kein Salz vonnöten.
Gottes Freund, der Pfaffen Feind.
(Der Spruch war Inschrift auf dem sogenannten Pfaffenfeindtaler*34, der von Christian von Braunschweig-Wolfenbüttel als Anführer eines protestantischen Söldnerheeres 1622, während des Dreißigjährigen Krieges prägen ließ. Pfaffen war ein Schmpfwoirt für katholische Geistliche. Das Silber dafür soll aus dem geraubten Kirchenschatz des des Paderborner Domes stammen. https://de.wikipedia.org/wiki/Pfaffenfeindtaler)
Gottes Freund und aller Menschen Feind.
Gottes Freund und aller Welt Feind.
(Kommentar dazu von Agricola im Jahr 1530: „Das sind Leutefresser und Tyrannen. Dieser Rhum aber zeigt an eine Furcht vor Gott, nicht Gottes Freundschaft. Darum sind sie freilich auch gewesen Gottes und der Menschen Feinde, die nach großer Gewalt gestanden haben.“)
Gottesfurcht ist aller Weisheit Anfang.
Gottesfurcht ist eben die Weisheit.
(Ursprung des Sprichworts ist die Bibel, Jesus Sirach 1, 16: „Den Herrn fürchten sättigt mit Weisheit, und sie macht trunken mit ihren Früchten.")
Gottesfurcht lebt lang.Gottesfurcht sündigt nicht.Gottes Gaben machen sicher und faul.Gottes Gewalt und Herrengeschäfte müssen vorgehen.
Gottes Gewölbe steht fest und hat doch keine Balken.Gottes Gnad erfüllt die Welt.
Gottes große Wohltaten kann man mit einem fröhlichen Gesang vergelten.
Gottes Hand ist immer offen und immer voll.Gottes Kinder sind wir all gemein, so wir glauben an ihn allein.Gottes Mühle mahlt langsam, aber klein.
Gottes Mühle mahlt langsam, aber sie mahlt fein.
Gottes Mühlen mahlen langsam, aber trefflich klein.
Gottes Mühle steht oft lange still.
Gottes Rechnung fehlt nicht.
Gottes Schwachheit überwindet alle Stärke der Menschenkinder.
Gottes Segen nährt und nicht die Arbeit.
Gottes Wege sind unergründlich.
Gottes Weisheit und der Menschen Torheit regieren die Welt.
Gottes Werke sind verborgen.
Gottes Werke wollen geglaubt, nicht geforschet sein.
Gottes Werk hat Grund und bestand.
Gottes Wille hat kein Darum.
Gottes Wille hat kein Warum?
Gottes Wille ist Gottes Ehre.
Gottes Wille sei mein Ziel.
Gottes Wort durch die Kirchenväter auslegen, heißt Milch durch 'nen Kohlsack seigen.
(seigen, seihen = niedersinken, sich senken, niederfallen, tropfend fallen, fließen, strömend sich bewegen. Bedeutung: durch den Kohlsack filtern wie heute den Kaffee durch den Filter gießen.)
Gottes Wort trügt nicht.Gottes Wort wär` nicht so schwer, wenn nur der Eigennutz nicht wär`.Gottes Wunder erben nicht.Gottes Zeiger geht langsam, aber richtig.Gottes Zorn kann wol borgen.Gott findet den Schuldigen.Gott fügt, dass mir's genügt.Gott führt gern Gleiches und Ungleiches zusammen.Gott führt seine Heiligen wunderlich.(Der Ursprung dieses Sprichworts liegt in der Bibel, Altes Testament, Psalm 4, 4: Luther-Bibel 1545: „Erkennet doch, das der Herr seine Heilgen wünderlich führet. Der Herr höret, wenn ich ihn anrufe.“ Luther-Bibel 1912 und 2017: „Erkennet doch, das der Herr seine Heiligen wunderbar führt; der Herr hört, wenn ich ihn anrufe.“ Laut dem Buch „Die biblischen Sprichwörter der deutschen Sprache“ von K. Schulze aus dem Jahr 1860, Seite 36, bedeutet „in der ursprünglichen Bedeutung für „wunderbar, bewunderungswürdig“ wird das Wort „wunderlich“ auch von den Heiden gebraucht.“)
Gott führt wohl in die Grube, aber auch wieder hinaus.Gott füllt dem Gottlosen den Bauch, den Gläubigen gibt er das Himmelreich.Gott gab, Gott nahm.Gott gibt, Gott nimmt.Gott gebe, Gott grüße! Bier und Wein schmeckt süße. Versauf ich auch die Schuh, so behalt ich doch die Füße.Gott gibt alle Nacht; was er heute Abend nicht gibt, gibt er morgen zu Nacht.Gott gibt dem Geizhals die Kost, aber der Teufel ist der Koch.Gott gibt wohl den Geizigen auch ihre Kost, der Teufeln aber ist der Koch dazu.Gott gibt die Kleider nach dem Regen.Gott gibt einem Bischof ebenso viel als einem Bader*1. Gott gibt einem wohl den Ochsen, aber nicht bei den Hörnern.Gott gibt leisen Wind, wenn die Schafe geschoren sind.Gott gibt nicht einem alles.Gott gibt nicht mehr Frost als Kleider.
(Das soll bedeuten, Gott gibt das zum Leben notwendige. Dieses Sprichwort kann so nicht stimmen, da in jedem Winter immer wieder etliche Menschen ohne eigene Schuld erfrieren. Wahrscheinlich wurde es von denen gemacht, die immer genügend hatten und niemals froren.)
Gott gibt Schultern nach der Bürde.Gott gibt's den Seinen im Schlafe.
Den Seinen gibt es Gott im Schlafe.
Einer schläft, und sein Netz fängt: Gott gibt's im Schlafe.
Wem es Gott gönnt, denn gibt er's im Schlaf.
(Der Ursprung dieses Sprichworts liegt in der Bibel, Altes Testament, Psalm 127, 2: „Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und hernach lange sitzet und esset euer Brot mit Sorgen; denn seinen seinen Freunden gibt er es im Schlaf.“)
Gott gibt wohl den melancholischen Gemütern gute Speisen, der Teufel aber ist Koch dazu.Gott gibt wohl den Vögeln ihre Kost, sie müssen aber darnach fliegen.Gott gibt wohl die Kühe, nicht aber mit den Hörnern.Gott greift einen gern an, wo es ihm am wehesten tut.Gott grüßt alle Welt, aber wenige danken ihm.Gott grüßt manchen, könnt' er ihm nur danken.Gott hängt jedem ein Kläpperlein an.Gott hat das gut und bös, was nutz und schädlich, Recht und Unrecht zu wissen und zu verstehen im Paradis verboten, drum müssen sich die Menschen nur mit dünken, wähnen und meinen behelfen.
Gott hat der Arbeit ein Schwert, nicht einen Fuchsschwanz in die Hand gegeben.Gott hat der Totschläger halben verordnet, dass sie wieder getötet werden sollten.Gott hat drei Stände erschaffen, Adel, Bauernvolk und Pfaffen.Gott hat jedem in seinem Beruf ein Rocken*28 angelegt, daran er soll schaffen und gut Garn spinnen. Gott hat mehr, denn er je gab.(Ursprung des etwas abgewandelten Sprichworts ist die Bibel, Das zweite Buch der Chronik 25, 9: „Der Herr hat noch mehr, das er dir geben kann, denn dies.“)Gott hat mir's gegeben, und der Teufel soll es mir nicht nehmen.Gott hat wohl Füße von Wolle, aber auch Hände von Eisen.Gott hilft dem Fleiß.Gott hilft dem Fleiß und nicht Hans Unfleiß.Gott hilft dem Schwachen.Gott hilft dem Stärksten.Gott hilft, und dem Arzte dankt man.Gott heilt und dem Arzte wird gedankt.
Gott hin, Gott her, Schrift vorn und hinten, Teufel oben oder unten; wer nicht seine Chance in acht nimmt, der gilt nichts.
Gott hin, Gott her, Teufel unten und oben, wer nicht geizt, der hat nichts.
Gott im Himmel borgt uns länger, als die Fugger auf Erden tun.
(Fugger = eine Kaufmann-, Unternehmer- und Bankiersfamilie, ab 1367 in Augsburg und bis heute in Schwaben ansässig. Es mag länger sein, aber endlich müssen die Menschen die Rechnung für den Raubbau an der Erde zurückzahlen. Die Rechnung kommt gerade mit dem Klimawandel.)
Gott ist allmächtig, allwissend, geschäftig und sorgfältig, der sich der seinen annimmt, wie ein Vater seiner Kinder.
Gott ist alt, aber nicht krank.
Gott ist älter als alle Kreaturen, drum gebührt ihm auch die größte Ehr.
Gott ist Bürger worden zu Bern: Wer will wider Gott streiten gern.Gott ist der Armen Vormund.Gott ist der Dummen Vormund.Gott ist der Frommen Gesetz, der Bösen ihre Affekten.(Affekt = vom Lateinischen Afectus, ein hoher Grad einer Gemütsbewegung und dessen Ausbruch.)Gott ist der rechte Kriegsmann.Gott ist des Armen Hoffnung.Gott ist ein Gläubiger, der keine bösen Schulden macht.Gott ist ein Herr, der Abt ein Mönch.Gott ist ein reicher Wirt, der einem wohl die Zeche borgen kann.
(Das bedeutet, er borgt, aber geborgtes muss irgendwann zurückbezahlt werden. Die Menschen leben und verbrauchen heute das, was in Millionen von Jahren von der Natur angespart wurde. In nicht allzu weiter Zeit ist das Sparguthaben aufgebraucht, die Rohstofflager sind geleert, die Energie verbraucht, und was kommt dann? Der Klimawandel sind heute schon die Vorschusszinsen, die heut bezahlt werden müssen und die Kasse der Menschen ist jetzt schon leer, wovon wird die Zukunft bezahlt?)
Gott ist kein Bayer, er lässt sich nicht spotten.
(Dies Sprichwort soll aus dem Österreichischen Erbfolgekriege (1742) herrühren, in dem die Bayern gegen die österreichischen Truppen kämpften und unterlagen.)
Gott ist mit im Schiffe.
Gott ist nicht ein so schlechter Wirt, dass er nicht eine Zeche sollte borgen können.
Gott ist tausendmal bereiter zu geben, denn der Mensch, zu nehmen.
Gott ist überall, außer in Rom, denn da hat er seinen Statthalter.
Gott ist überall, außer, wo er seinen Statthalter hat.
Gott ist viel höher denn der Himmel, tiefer denn die Hölle, länger denn die Erde, breiter denn das Meer.
Gott ist wunderbar in seinen Werken und führt alles mit Ehren hinaus.
Gott kann leichtlich den hohen Bäumen die Äste stumpfen.
Gott kann nicht wittern, dass es jedem gefällt, sonst kann er alles.
Gott kann wohl eine Zeche borgen.
Gott kommt langsam, aber wohl.
Gott lässt alle Jahr eine neue Welt werden.
(Das heißt, falls die Menschen mit ihrer Umweltverschmutzung und dem Ausstoß von Treibhausgasen das noch zulassen. Als vor über 200 Jahren das Sprichwort entstand, gab es alles das noch nicht und die Menschen lebten von dem, was in einem Jahr erzeugt wurde. Heute wird auf Kredit der nachfolgenden Generationen gelebt, die zukünftig alles abbezahlen müssen.)
Gott lässt genesen, der Arzt kassiert die Spesen.
Gott lässt keinen Deutschen verderben.Gott lässt nichts übers Ziel wachsen.
Gott lässt sich allenthalben finden.Gott lässt sich keinen flächsernen Bart flechten.Gott lässt sich nicht auf den Arm malen.Gott lässt sich nicht erlaufen.Gott lässt sich seine Uhr von keinem Menschen stellen.Gott lässt uns wohl sinken, aber nicht ertrinken.
Gott lieben ist die schönste Weisheit.(Ursprung des Sprichworts ist die Bibel, Jesus Sirach (neu 1, 10) alt 1, 14: „Gott lieben, das ist die allerschönste Weisheit“)Gottlob hier! Sagte der Schiffer und war noch drei Meilen vom Lande.Gottlose Bettler geben gern Verräter, Mordbrenner und Meuchelmörder.Gottlos, lieblos.Gott macht aus'm Reislein einen großen Baum und einen Baum zum Stumpf.
Gott macht genesen, und der Arzt holt die Spesen.Gott macht gesund, und der Doktor kriegt's Geld.Gott muss große Ohren und ein leises Gehör haben.Gott muss man nicht einreden.
Gott muss schicken, wenn's soll glücken.
Gott muss seinen Himmel mit Kindern und Albernen füllen.
Gott nimmt einen Schalk und schlägt damit den andern.
Gott nimmt und gibt zu jeder Zeit.
Gott pflegt Schälke mit Schälken zu strafen.
Gott rechnet anders als der Mensch (die Menschen).
Gott richt't, wenn niemand spricht.
Gott schickt die Kälte nach dem Tuche.
Gott schlug nie einen Schlag, er salbt' ihn wieder.
Gott schreibt alles auf, lässt nichts unbezahlt.
Gott schütze uns vor Feuer und Wind und vor Arbeitern, die langsam sind.
(Diesen Spruch findet man seit einigen Jahren, manchmal als Redewendung oder Sprichwort, ebenso als alte Hausinschrift oder als Zitat von Eduard Mörike. Manchmal als Variation mit anderem Ende: „und vor Autos, die aus . . . sind.“ Wahrscheinlich stimmt keine dieser Zuschreibungen, da nirgendwo eine eindeutig nachprüfbare Quelle genannt wird.)
Gott selbst kann es nicht allen recht machen.
Unser Herrgott kann's nicht allen recht machen.
Gottselig und ein Hofmann zu sein, ist eine Heirat von Feuer und Wasser.
Gott sieht das Herz an.
Gott sieht in das Herz, der Mensch auf das Auge.
(Ursprung des Sprichworts ist die Bibel, Das erste Buch Samuel 16, 7: „Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an.")
Gott sieht durch die Finger, aber nicht ewig (immer).
Gott sorgt, aber wir sollen arbeiten.
Wir sollen arbeiten und das unsere tun, und Gott lassen sorgen.
(Dazu meinte 1630 Christoph Lehmann: „Denn seine Sorgen sind tätig, Menschen Sorgen dienen dem Mammon.“)
Gott sorgt für die seinen.
Gott spricht zum Platzregen, so ist er da mit Macht.
Gott, störe meine Gegner und gib mir Geduld.
Gott straft Buben mit Buben.
Gott straft einen Bösen durch den andern.
Gott tut mit Glück ergötzen, die ihre Hoffnung auf ihn setzen.
Gott tut, was er will, der Mensch, was er kann.
Gott über alles.
Gott und den Teufel kann man nicht in ein Glas bannen.
Gott und der Erde ist gut auf Wucher leihen, sie zahlen reichlich.
Gott und genug.
Gott und großen Herrn kann man für ihre Wohltaten nicht anders dankbar sein, als mit treuherzigem Willen zu guten Werken.
Gott verlässt die Seinen nicht.
Gott verlässt keinen Deutschen: hungert ihn nicht, so dürstet ihn doch.
Gott verlässt keinen Schwaben.
Gott versagt den seinen viel in Gnaden, das er den Gottlosen zuwirft im Zorn.
Gott versüßt den Wasserkrug und würzt den Haferbrei.
Gott vertraut, wohl gebaut.
Gott walt's ist aller Bitte Mutter.
Gott weiß die Zeit.
Gott weiß wohl, warum er der Geiß den Schwanz abgehauen hat.
Gott widersteht den Hoffärtigen.
(Ursprung des Sprichworts ist die Bibel, Luther-Bibel 1912: Der 1. Brief des Petrus, 5, 5. „Desgleichen, ihr Jüngeren, seid untertan den Ältesten. Allesamt seid untereinander untertan und haltet fest an der Demut. Denn Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“ und Der Brief des Jakobus, 4, 6: „Er gibt aber desto reichlicher Gnade. Darum sagt sie: „Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.“)
Gott will allerlei Leute haben.
Gott will der Armen sich erbarmen.
Gott will keinen Gleichen haben.
Gott will nicht, dass man mit einem Esel und Ochsen zugleich pflügen oder ein Kleid von Leinen und Wollen machen oder ein Acker mit vermengtem Samen besäen soll.
Gott will nicht, das wir alle wissen sollen, was er tut.
Gott windet aller Menschen Missetat auf einen Knäuel.
Gott wird allen Waldbrüdern eben so viel zu Lohn geben, als andern Müßiggängern.
Gott wirft alle Gottlosen auf Erden weg wie aufgebauschte Schlacken.
Gott zahlt bisweilen nicht alle Wochen, sondern auf einmal aus.
Gott zahlt nicht nach Stunden-, sondern nach Herzschlägen.
Gott zieht einen Himmel über den Ehestand her.
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