
Es gibt viele deutsche Sprichwörter mit biblischem Ursprung, die heute noch zu finden sind. Damit sind nicht die Sprüche Salomos, auch das Buch der Sprichwörter genannt, dass ein Kapitel der Bibel ist, gemeint. Es sind vielmehr die normalen deutschen Sprichwörter, die sich im allgemeinen Gebrauch befinden oder waren und deren Ursprung aus der Bibel den meisten unbekannt ist. Manchmal sind sie wörtlich aus der Bibel übernommen, teilweise nur dem Sinn nach. In den meisten Sammlungen ist ihre Herkunft aus der Bibel nicht angegeben. Obwohl die Sprüche Salomos nicht selbst gemeint sind, wurden etliche deutsche Sprichwörter von ihnen inspiriert.
Hier sind deutsche Sprichwörter mit Ursprung aus dem neuen Testament 2. Teil, mit den entsprechenden Bibelstellen, auf denen sie beruhen oder von ihnen abgeleitet sind. Es sind nur Sprichwörter mit biblischem Ursprung aufgeführt, die an anderer Stelle in der Vergangenheit als Sprichwort ohne direkten Bezug zur Bibel erwähnt wurden. Mit Bezug zu manchen Bibelstellen sind mehrere verschiedene Sprichwörter entstanden. Reine Bibelzitate, die als solche zitiert werden, sind nicht gemeint und hier nicht aufgeführt. Die Reihenfolge entspricht der Reihenfolge der Bücher der Bibel. Zu den Sprichwörtern sind die jeweiligen Quellen des Sprichwortes angegeben. Diese Quellen können aufgrund ihrer Vielzahl nicht vollständig sein.
In einigen Bibelübersetzungen sind für dieselben Bibelverse teilweise ein anderer Wortlaut oder unterschiedliche Verszahlen vorhanden. Manchmal wird der Text auch mit einer anderen Bedeutung übersetzt, sodass das Sprichwort nicht die gleiche Bedeutung wie die entsprechende heutige Bibelstelle wiedergibt. Die Sprichwörter haben manchmal denselben Wortlaut, wie in die Bibel, oder weichen stark ab und sind kaum wiederzuerkennen. Da die Sprichwörter meist sehr alt sind, beziehen sie sich meist auf die alten Übersetzungen von Luther und anderen.
In einigen Veröffentlichungen der Bibel fehlen die Apokryphen, zu denen auch Jesus Sirach gehört. Das sind religiöse Schriften von ca. 200 v.Chr. bis 400 n. Ch., über deren Zugehörigkeit zur Bibel Uneinigkeit besteht. (https://de.wikipedia.org/wiki/Apokryphen). Einige Sprichwörter stammen auch aus diesen Apokryphen.
Die angegebenen Bibelverse sind entsprechend der Entstehungszeit der jeweiligen Sprichwörter aus verschiedenen alten Übersetzungen der vergangenen Jahrhunderte:
Lutherbibel 1545/1912: 49. Es muss ein jeglicher mit Feuer gesalzen werden, und alles Opfer wird mit Salz gesalzen. 50. Das Salz ist gut; so aber das Salz dumm wird, womit wird man's würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander.
Lutherbibel 2017: 49. Denn jeder wird mit Feuer gesalzen werden. 50. Das Salz ist gut; wenn aber das Salz nicht mehr salzt, womit werdet ihr’s würzen? Habt Salz bei euch und habt Frieden untereinander!
Schlachter Bibel 2000: 49. Denn jeder muss mit Feuer gesalzen werden, wie jedes Opfer mit Salz gesalzen wird. 50. Das Salz ist etwas Gutes; wenn aber das Salz salzlos wird, womit wollt ihr es würzen? Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!
Alles Opfer wird mit Salz gesalzen.
Quellen: Zehner, 494; Schulze, 231
Es muss kein Opfer ohne Salz, kein Honig ohne Gallen sein.
Quelle: Petri, II, 289
Kein Opfer ohne Salz.
Quellen: Simrock, 6781; Eiselein, 500; Schulze, 231
Salz ist die beste Würze.
Quellen: Simrock, 8683; Petri, II, 516; Agricola III, 302
Menge Bibel: An zweiter Stelle steht dieses (Gebot): „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ Kein anderes Gebot steht höher als diese beiden.
Gute Nachricht Bibel 2018: Das zweite ist: „Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!“ Es gibt kein Gebot, das wichtiger ist als diese beiden.
ebenso:
Lutherbibel 1912: Das 3. Buch Mose 19, 18: Du sollst nicht rachgierig sein noch Zorn halten gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; denn ich bin der Herr.
Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.
Quelle: Volksmund
Menge Bibel: Wer da gläubig geworden ist und sich hat taufen lassen, wird gerettet werden; wer aber ungläubig geblieben ist, wird verurteilt werden.
Gute Nachricht Bibel 2018: Wer zum Glauben kommt und sich taufen lässt, wird gerettet. Wer nicht glaubt, den wird Gott verurteilen.
Der Glaube macht selig.
Quellen: Simrock, 3663; Braun I, 829; Körte, 2177; Körte II, 2676; Kirchhofer, 155
Der Glaube macht selig, der Tod störrig.
Quellen: Simrock, 3664; Eiselein, 240
Lutherbibel 1545/1912: Und er sprach zu ihnen: Ihr werdet freilich zu mir sagen dies Sprichwort: Arzt, hilf dir selber! Denn wie große Dinge haben wir gehört, zu Kapernaum geschehen! Tue also auch hier, in deiner Vaterstadt.
Menge Bibel: Da antwortete er ihnen: Jedenfalls werdet ihr mir das Sprichwort vorhalten: Arzt, mache dich selber gesund! Alle die großen Taten, die (von dir), wie wir gehört haben, in Kapernaum vollbracht worden sind, die vollführe auch hier in deiner Vaterstadt!
Schlachterbibel 2000: Und er sprach zu ihnen: Gewiss werdet ihr mir dieses Sprichwort sagen: Arzt, heile dich selbst! Die großen Taten, von denen wir gehört haben, dass sie in Kapernaum geschahen, tue sie auch hier in deiner Vaterstadt!
Arzt, hilf dir selber.
Quellen: Simrock, 590; Körte, 312; Petri, II, 22; Eiselein 43; Zehner 233; Bücking, 216; Bremser, 12; Gruter I, 6; Schulze, 232
_________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________
_________________________________________________________________________
Menge Bibel: Gebt, dann wird auch euch gegeben werden: ein reichliches, festgedrücktes, gerütteltes und übervolles Maß wird man euch in den Schoß schütten; denn mit demselben Maß, mit dem ihr zumesst, wird euch wieder zugemessen werden.
Eben mit dem Maß, da ihr mit mäßet, wird man euch wieder messen.
Quellen: Pistor, 262, LXXIV
Mit dem Maß, so man ausmisst, wird einem wieder eingemessen.
Quelle: Graf, 337, 324
Mit dem Maße, womit ihr mäßet, wird euch wieder gemessen.
Quelle: Simrock, 6869
Mit Geben wuchert man am meisten.
Quelle: Simrock, 3074; Körte, 1796; Sailer, 123; Braun I, 645; Henisch, 1383, 41; Franck, I, 117b; Schulze, 234
Wer gern gibt, dem wird gegeben, das erhält das Haus.
Quelle: Henisch, 1382, 3
_________________________________________________________________________
Lukas 9, 62
Lutherbibel 1545/1912: Jesus aber sprach zu ihm: Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt zum Reich Gottes.
Gute Nachricht Bibel 2018: Jesus sagte zu ihm: „Wer seine Hand an den Pflug legt und zurückschaut, den kann Gott nicht gebrauchen, wenn er jetzt seine Herrschaft aufrichten will.“
Schlachter Bibel 2000: Jesus aber sprach zu ihm: Niemand, der seine Hand an den Pflug legt und zurückblickt, ist tauglich für das Reich Gottes!
Leg die Hände an Pflug und sehe nicht hinter dich.
Quelle: Lehmann, 800, 14
Legst du die (deine) Hand an den Pflug, so sieh nicht hinter dich.
Quellen: Körte, 4797; Braun I, 3309; (Lehmann 1641, 207, 38)
Wer da legt Hand an den Pflug, nicht hinter sich lug.
Quellen: Eiselein, 511; Schulze, 235
Gute Nachricht Bibel 2018: Bleibt in diesem Haus und esst und trinkt, was euch angeboten wird; denn wer arbeitet, hat ein Anrecht auf Lohn. Geht nicht von einem Haus zum andern.
ebenso:
Lutherbibel 1912: Matthäus 10, 10: auch keine Tasche zur Wegfahrt, auch nicht zwei Röcke, keine Schuhe, auch keinen Stecken. Denn ein Arbeiter ist seiner Speise wert.
Lutherbibel 1912: Der erste Brief des Paulus an Timotheus 5, 18: Denn es spricht die Schrift: „Du sollst dem Ochsen nicht das Maul verbinden, der da drischt;“ und „Ein Arbeiter ist seines Lohnes wert.“
Ein Arbeiter ist seiner Speise wert.
Quelle: Zehner, 452
Jeder Arbeiter ist seines Lohnes wert.
Quellen: Simrock, 423; Schlze, 203; (Der Arbeiter: Eiselein, 34)
Ein jeder Tagelöhner ist seines Lohns wert.
Quelle: Egenolff 1548, 20a links
Ein gut Pferd ist seines Futters wert.
Quellen: Simrock, 7838; Eiselein, 510; Lehmann, 74, 47
_________________________________________________________________________
Welchem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen.
Quelle: Zehner, 509
Wem viel befohlen ist, von dem wird viel gefordert.
Quellen: Simrock, 872; Körte, 6695; Petri, II, 625; Schulze, 237
Lukas 16, 10
Lutherbibel 1545/1912: Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten unrecht ist, der ist auch im Großen unrecht.
Im Geringen sieht man, was einem im Großen zu trauen.
Quelle: Lehmann, 321, 5
Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu.
Quelle: Zehner, 517
Wer im Kleinen nicht treu ist, der ist es noch weniger im Großen.
Quellen: Simrock, 10478; Schulze, 238; Gaal, 1560
Der das Kleine in Ehren hält, ist des Großen desto würdiger.
Quelle: Simrock, 5740
Wer das Geringe nicht achtet, der ist des Großen nicht wert.
Quelle: Lehmann, 263, 38
Wer ein Geringes nicht acht, der bekommt das Große auch nicht.
Quelle: Lehmann, 723, 25
Wer im Kleinen anfängt zu stehlen, der treibt ins Große.
Quelle: Simrock,9852a
Lutherbibel 1545/1912: Abraham sprach zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; lass sie dieselben hören.
Er hat Mosen und die Propheten.
Quellen: Simrock, 7112; Körte, 4305; Braun I, 2772; Schulze, 239
(Erklärung dazu von Schulze: „Es sind das Worte Abrahams, die er dem reichen Manne im Gleichnis zuruft, als dieser in der Hölle bittet zu seinen fünf Brüdern zu senden, damit sie nicht auch an den Ort der Qual kommen. Der Volkswitz denkt beim Worte „Moose“ an die blanken Geldstücke.“)
Sein Geld ist wie Zachäus, auf allen Kirchweihen.
Quelle: kört,1950; Braun I, 702
(Zachäus war der Oberzöllner in Jericho zur Zeit Jesu. Wenn jemand auf allen Kirchweihen war, meinte man damit, der ist in allen Schenken und Wirtshäusern zum Trinken. Von Zachäus wurde gesagt, er wäre auf allen Kirchweihen. Das bedeutete aber nicht, das er überall zum Trinken wäre, sondern die Bibelstelle aus dem Lukasevangelium 19, 1-10 wurde regelmäßig am Kirchweihtag in der Kirche genannt. Weil etliche Kirchenbesucher an dem Tag nach der Kirche in die Wirtshäuser gingen, wo sie wahrscheinlich ihr Geld vertranken.)
Lukas 23, 12
Lutherbibel 1545/1912/2017: Auf den Tag wurden Pilatus und Herodes Freunde miteinander; denn zuvor waren sie einander feind.
Herodes und Pilatus sind gute Freunde.
Quellen: Simrock, 4594; Körte, 2766; Braun I, 1298; Eiselein, 301; Schulze, 240
Man wird was hören in kurzen Tagen, Pilatus und Herodes haben sich vertragen..
Quellen: Sutor, 59
(Das Sprichwort bedeutet, zwei Böse haben sich vertragen und pflegen Freundschaft.)
Lutherbibel 1545/1912: Denn so man das tut am grünen Holz, was will am dürren werden?
Gute Nachricht Bibel 2018: Denn wenn schon das grüne Holz vom Feuer erfasst wird, wie wird es dann erst dem dürren ergehen?
Was man tut am grünen Holz, des muss mehr sich das dürre versehen.
Quelle: Petri, II, 604
Wenn das am grünen Holz geschieht, was soll am dürren werden?.
Quelle: Körte, 2944d; Braun I, 1457; Tendlau, 930
Lutherbibel 1545/1912: Jedermann gibt zum ersten guten Wein, und wenn sie trunken geworden sind, alsdann den geringeren; du hast den guten Wein bisher behalten.
Gute Nachricht Bibel 2018: Jeder bringt doch zuerst den guten Wein auf den Tisch, und wenn die Gäste schon reichlich getrunken haben, folgt der schlechtere. Aber du hast den guten Wein bis zuletzt aufgehoben!
Erst guter Wein, und wenn die Leute trunken sind, der schlechte, ist Wirtspraktik.
Quelle: Simrock, 11457
Jedermann gibt zum ersten guten Wein und wenn die Leute trunken sind, alsdann den geringeren.
Quelle: Lehmann, 20,68
Zuerst guter Wein, und wenn die Leute trunken sind, der schlechte, ist der Wirte Praktika.
Quellen: Eiselein, 637; Schulze, 241
Gute Nachricht Bibel: Jeder, der Böses tut, hasst das Licht und bleibt im Dunkeln, damit seine schlechten Taten nicht offenbar werden.
Der Böse scheut das Licht, wie der Teufel das Kreuz.
Quelle: Körte, 689
Der flieht das Licht wie der Teufel das Kreuz.
Quelle: Simrock, 10184
Wer Arges tut, der hasst das Licht.
Quellen: Zehner, 526; Eiselein, 37; Schulze, 242
Wer Arges tut, der hasst das Licht und kommt nicht an das Licht, auf das seine Werke nicht gestraft werden.
Quelle: Petri, II, 682
Wer Arges tut, der scheut das Licht.
Quelle: Simrock, 446
Wer Böses tut, der scheut das Licht.
Quelle: Eiselein, 423
Wer's Licht scheut, hat nichts Gutes im Sinne.
Quelle: Simrock, 6388; Körte, 3843
Der eine sät, der andre schneidet.
Quellen: Simrock, 1954; Körte, 1057; Braun I, 364
Der eine sät, der andre schneidet, der dritte scheuert*32 ein.
Quellen: Simrock, 8618; Schulze, 243
Einer sät, der andre erntet.
Quellen: Petri, II, 181; Braun I, 3670; Gaal, 1336; Heuseler, 116
Einer sät, der andre schneid' die Frucht, der dritt führt sie in die Scheuer*32.
Quelle: Lehmann, 37, 6
Ich habe gesät, ein andrer mäht.
Quellen: Simrock, 8620; Körte, 3140
Was einer sät, schneidet der andere.
Quellen: Eiselein, 536; Egenolff 1548, 105a rechts
Wer ohne Sünde ist, der heb den ersten Stein auf.
Quellen: Gruter III,109; Lehmann 1641, 489, 221
Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein aus.
Quellen: Petri, II, 747; Henisch, 931, 25
Menge Bibel: er ist ja nur ein Mietling, und ihm ist an den Schafen nichts gelegen.
Ein Mietling achtet der Schafe nicht.
Quellen: Simrock, 7014; Eiselein, 462; Schulze, 244
(Ein Mietling ist ein angestellter Schäfer, dem die Schafe nicht gehören.)
Johannes 11, 50
Lutherbibel 1545/1912: Ihr wisset nichts, 50. bedenket auch nichts; es ist uns besser ein Mensch sterbe für das Volk, denn daß das ganze Volk verderbe.
Gute Nachricht Bibel 2018: Seht ihr nicht, dass es euer Vorteil ist, wenn einer für alle stirbt und nicht das ganze Volk vernichtet wird?
Besser ein Mensch sterbe, als das ganze Volk verderbe.
Quellen: Simrock, 6981; Eiselein, 460; Schulze, 245
Es ist besser ein Mensch sterbe, denn das ganze Volk verderbe.
Quelle: Egenolff 1548, 8a links
Lutherbibel 1545/1912/2017: Und nach dem Bissen fuhr der Satan in ihn. Da sprach Jesus zu ihm: Was du tust, das tue bald!
Gute Nachricht Bibel 2017: Sobald Judas das Brot genommen hatte, nahm der Satan ihn in Besitz. Jesus sagte zu ihm: „Beeile dich und tu, was du tun musst!“
Was du tun willst, das tue bald.
Quellen: Simrock, 10305; Braun I, 4501; Eiselein, 595; Schulze, 246
Man muss Gott mehr gehorchen denn den Menschen.
Quellen: Agricola II, 204; Schulze, 247
Lutherbibel 1545/1912: Er aber sprach: Herr, wer bist du? Der Herr sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, wider den Stachel zu lecken.
Schlachter Bibel 2000: Er aber sagte: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Es wird dir schwer werden, gegen den Stachel auszuschlagen!
Es ist bös reiben gegen den Stachel.
Quelle: Sutor, 224
Es ist schwer wider den Stachel lecken.
Quellen: Braun I, 4241; Henisch, 463, 50
Es ist schwer wider den Stachel zu löken.
Quelle: Eiselein, 576
Es wird (dir) schwer werden, wider den Stachel lecken.
Quellen: Zehner, 533; Schulze, 248
Wider den Stachel ist bös lecken.
Quelle: Simrock, 9798
Es ist besser Almosen geben, denn nehmen.
Quellen: Lehmann, 234, 21; Schulze, 249
Geben ist seliger als Nehmen.
Quelle: Graf, 363, 431
Geben ist seliger denn Nehmen.
Quellen: Simrock, 3078; Körte, 1794; Braun I, 640; Zehner, 535
Geben ist seliger und besser denn nehmen.
Quelle: Petri, II, 324
auch für das Gegenteil gibt es Sprichwörter:Nehmen ist besser denn geben.
Quelle: Lehmann, 547, 17
„Nehmen ist seliger als Geben“, sagen die Klosterherren.
Quelle: Klosterspiegel, 74,11
Paule, du rasest!
Quellen: Simrock, 7725; Körte, 4688; Körte II, 5879; Braun I, 3191; Eiselein, 503; Schulze, 250
Dies ist der 5. Teil der deutschen Sprichwörter mit biblischem Ursprung.
Weitere deutsche Sprichwörter, die ihren Ursprund im Neuen Testament der Bibel haben,
folgen auf weiteren Seiten.