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ebenso:
Lutherbibel 2017: Lukas 3, 9: Es ist schon die Axt den Bäumen an die Wurzel gelegt; jeder Baum, der nicht gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
Die Axt ist dem Baum an die Wurzel gelegt.
Quelle: Lehmann 19,46; Schulze, 189
Gute Nachricht Bibel 2018: Jesus antwortete: In den Heiligen Schriften steht: „Der Mensch lebt nicht nur von Brot; er lebt von jedem Wort, das Gott spricht.“
Eh man noch ein Wörtchen spricht, weiß (schon) Gott, was uns gebricht.
Quellen: Schottel, 1142a; Sailer 216; (Simrock, 3875)
Gott weiß, was gebricht, eh man ein Wörtlein spricht.
Quelle: Körte, 2336; Reinsberg II, 6
Lutherbibel 2017: Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Gute Nachricht Bibel 2018: Denn euer Herz wird immer dort sein, wo ihr eure Schätze habt.
Matthäus 6, 23
Lutherbibel 1912: ist aber dein Auge ein Schalk, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!
Lutherbibel 2017: Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein. Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist, wie groß wird dann die Finsternis sein!
Gute Nachricht Bibel 2018: wenn dein Auge durch Neid oder Habgier getrübt ist, ist deine ganze Erscheinung finster. – Wie groß muss diese Finsternis sein, wenn statt des Lichtes in dir nur Dunkelheit ist!
Menge Bibel: Niemand kann (gleichzeitig) zwei (sich widerstreitenden) Herren dienen; denn entweder wird er den einen hassen und den andern lieben, oder er wird dem einen ergeben sein und den andern missachten: ihr könnt nicht (gleichzeitig) Gott und dem Mammon dienen.
Du magst nicht mit einer Tochter zwei Eidame*9 machen.
Quelle: Simrock, 1904
Du willst dir mit einer Tochter zwei Eidame*9 machen.
Quelle: Sailer, 122
Er will mit einer Tochter zwei Eidame*9 beraten.
Quelle: Simrock, 10348
Mit einer Tochter zwei Eidame*9 überkommen.
Quelle: Körte, 5991
Wer zwei Hasen zugleich hetzen will (hetzt), fängt gar keinen.
Quelle: Simrock, 4361; (Körte, 2629; Braun I, 1146)
Lutherbibel 2017: Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.
Menge Bibel: Macht euch also keine Sorgen um den morgenden Tag! Denn der morgende Tag wird seine eigenen Sorgen haben; jeder Tag hat an seiner eigenen Mühsal genug.
Ein jeglicher Tag hat sein eigen Übel.
Quelle: Schulze, 190; Agricola, Das Ander teyl gemeyner Deutscher sprichwortter, Nr. 655
Es ist genug, das ein jeglicher Tag seine eigene Plage habe.
Quelle: Zehner, 428
Jeder Tag hat seine Plage.
Quellen: Simrock, 10066; Körte, 5826; Eiselein, 586; Schulze, 190
Der morgige Tag wird für das Seine sorgen.
Quelle: Zehner, 427
Matthäus 7, 1
Gute Nachricht Bibel 2018: Verurteilt nicht andere, damit Gott nicht euch verurteilt!
Gute Nachricht Bibel 2018: 4. Wie kannst du zu deinem Bruder oder deiner Schwester sagen: ›Komm her, ich will dir den Splitter aus dem Auge ziehen‹, wenn du selbst einen ganzen Balken im Auge hast? 5. Scheinheilig bist du! Zieh doch erst den Balken aus deinem eigenen Auge, dann kannst du dich um den Splitter in einem anderen Auge kümmern!
Du siehst den Splitter in deines Bruder Auge, aber den Balken in deinem Auge siehst du nicht.
Quelle: Binder II, 1400
Ehe du des Nachbars Splitter rügst, betrachte deinen Balken.
Quelle: Wahl, 154
Mancher hat einen Balken in seinem Auge und will einem andern sein Splitterlein ausziehen.
Quelle: Lehmann, 54,34
Man sieht den Splitter im fremden Auge, im eigenen den Balken nicht.
Quelle: Simrock, 710
Torheit ist's, den Splitter in der andern Auge bemerken, aber den eignen Balken nicht fühlen.
Quelle: Philippi, I, 137
Warum siehst du den Splitter in deines Bruders Auge und siehst den Balken in deinem eigenen Auge nicht?
Quelle: Binder I, 270
Wenn man den Balken im Auge hat, darf man für den Splitter des andern nicht sorgen.
Quelle: Kirchhofer 170
Wer den Splitter richten will in eines andern Aug, der sehe zuvor auf den Balken in seinem eignen Aug.
Quelle: Petri, II, 692
Werd erst an deinem Balken Ritter, danach zieh aus des Nächsten Splitter.
Quelle: Waldis, IV. Buch, 5. Fabel, Vers 99 + 100
Wer selbst einen Balken im Auge hat (und behält), der will aller Welt den Splitter herausziehen.
Quelle: Henisch, Spalte 153, Zeile 43
Zieh als Erstes den Balken aus deinem Auge.
Quelle: Zehner, 432
Eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen.
Quelle: Zehner, 436
Man muss der Sau keine Perlen anhängen.
Quelle: Chaos, 927, 36
Man soll die Perlen nicht vor die Säue werfen.
Quellen: Simrock, 7736; Blum, 429; Schulze, 194
Man soll nicht Perlen vor die Schweine werfen.
Quelle: Gaal, 1240
Perlen soll man nicht vor die Säue werfen.
Quelle: Petri, II, 505
(Die) Perlen vor die Säue werfen.
Quellen: Körte, 4692; Braun, 3202; (Lohrengel II, 141)
Perlen soll man nicht vor die Säue werfen.
Quelle: Suringar, 369
Suche, so wirst du finden.
Quellen: Simrock, 10010; Körte, 5796; Braun, 4350, Schulze, 195
Wer sucht, der findet.
Quelle: Mayer, 116; Wahl, 90, 7
Wer sucht, der findet; wer bittet, der nimmt; wer anklopft, dem wird aufgetan.
Quelle: Henisch Spalte 401, Zeile 22;
Wer bittet, der wird erhört, wer sucht, der findet, und wer anbost, dem wird aufgetan! sagen die Nonnen..
Quelle: Klosterspiegel, 37, 16.
Matthäus 7, 12
Lutherbibel 1545/1912/2017: Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.
Menge Bibel: Alles nun, was ihr von den Menschen erwartet, das erweist auch ihr ihnen ebenso; denn darin besteht (die Erfüllung) des Gesetzes und der Propheten.
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912/: Lukas 6, 31: Und wie ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, also tut ihnen gleich auch ihr.
Was du nicht willst, dass dir geschieht, das tu (du) auch einem (dem) andern nicht.
Quellen: Simrock, 10300; Braun I, 4911; Schulze 233; (Körte, 6470)
Was du nicht willst, dass dir geschieht, das tu auch keinem andern nicht.
Quelle: Lohrengel I, 710
Was du nicht willst, dass man dir tu, da lass ein andern auch mit Ruh.
Quelle: Petri, II, 591
Was du von andern ungern hast, damit tu keinem Überlast.
Quelle: Körte, 163
Wie ihr wollt, das euch die Leute tun sollen, als tut ihnen gleich auch ihr.
Quelle: Zehner, 503
Lutherbibel 1545/1912: Gehet ein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit, und der Weg ist breit, der zur Verdammnis abführt; und ihrer sind viele, die darauf wandeln.
Lutherbibel 2017: Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen.
Gute Nachricht Bibel 2018: Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und ebenso die Straße, die dorthin führt. Viele sind auf ihr unterwegs.
Menge Bibel: Gehet (in das Reich Gottes) durch die enge Pforte ein; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der ins Verderben führt, und es sind ihrer viele, die auf ihm hineingehen.
Der Weg zur Hölle ist breit.
Quelle: Schulze, 196
Die Hölle wagenweit steht offen!
Quelle: Eiselein, 318
Matthäus 7, 16
Lutherbibel 1545/1912/2027: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man auch Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
Schlachter-Bibel 2000: An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?
Gute Nachricht Bibel 2018: An ihren Taten sind sie zu erkennen. Von Dornengestrüpp lassen sich keine Weintrauben pflücken und von Disteln keine Feigen.
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912/: Lukas 6, 44: Ein jeglicher Baum wird an seiner eigenen Frucht erkannt. Denn man liest nicht Feigen von den Dornen, auch liest man nicht Trauben von den Hecken.
Disteln tragen keine Trauben.
Quellen: Simrock, 1643; Schulze, 197; Körte, 878; Gaal, 298; Wagener, 28
Kann man Trauben lesen von den Dornen?
Quelle: Zehner, 441
Von Dornen kann man keine Trauben lesen.
Quellen: Simrock, 1675; Körte, 932; Körte II, 1164
Von Dornen liest man keine Trauben.
Quellen: Lehmann, 100, 61: 8323, Schulze, 197
Kann man Feigen von den Disteln lesen?
Quelle: Zehner, 441
Man liest keine Feigen von Dornhecken.
Quelle: Simrock, 2348
Man liest nicht Feigen vom Dornstrauch..
Quellen: Körte, 1332a; Körte II, 1652
Man liest nicht Feigen von Dornenhecken noch Trauben von Disteln.
Quellen: Schulze, 197; Josephum Langium, Adagia, sive sententiae proverbiales, Seite 10
Trauben an Reben sind schön und angemessen, Trauben an Dornen sind hässlich und unangemessen.
Quellen: Schulze, 197; Dukes, Rabbinische Blumenlese, Seite 223, Nr. 563
Ein fauler Baum bringt arge Frucht.
Quelle: Petri, II, 183
Ein guter Baum bringt gute Frucht.
Quelle: Egenolffs Erben, 1548, Seite 144a
Wie der Baum, so die Frucht.
Quellen: Simrock, 836; Körte, 450; Eiselein, 57
Ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
Quelle: Petri, II, 183; Zehner, 442; Schulze, 198
Matthäus 7, 26
Lutherbibel 1545/1912/2017: Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der ist einem törichten Manne gleich, der sein Haus auf den Sand baute.
Schlachter Bibel 2000: Und jeder, der diese meine Worte hört und sie nicht tut, wird einem törichten Mann gleich sein, der sein Haus auf den Sand baute.
Gute Nachricht Bibel 2018: Wer dagegen diese meine Worte hört und sich nicht nach ihnen richtet, wird am Ende wie ein Dummkopf dastehen, der sein Haus auf Sand baute.
Auf Rosenblätter ist nichts zu bauen, man muss nicht auf Sand bauen.
Quellen: Lehmann, Seite 59, Nr. 25; Schulze, 199
Auf (den) Sand bauen.
Quellen: Eiselein, 539; Schulze, 199;(Körte, Nr. 5176)
Du bauest auf ein Sand.
Quelle: Tappius, Seite 183a
Er hat auf Sand gebaut.
Quelle: Braun, I, 3708
Es hat in den Sand.
Quelle: Frischbier 1865, Nr. 3207
Wer Gott vertraut, hat nicht auf Sand gebaut.
Quelle: Simrock, 8697
Wer Gott vertraut, hat wohl (nicht auf Sand) gebaut..
Quelle: Simrock, 3856
Wer sein Haus baut auf den Sand, der wird ein töricht Mann genannt.
Quelle: Eyering, III, 534
Matthäus 9, 17
Lutherbibel 1545/1912: Man fasst auch nicht Most in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche und der Most wird verschüttet, und die Schläuche kommen um. Sondern man fast Most in neue Schläuche, so werden sie beide miteinander erhalten.
Lutherbibel 2017: Man füllt auch nicht neuen Wein in alte Schläuche; sonst zerreißen die Schläuche und der Wein wird verschüttet und die Schläuche verderben. Sondern man füllt neuen Wein in neue Schläuche, so bleiben beide miteinander erhalten.
Gute Nachricht Bibel 2018: Auch füllt niemand neuen Wein, der noch gärt, in alte Schläuche; sonst platzen die Schläuche, der Wein fließt aus und auch die Schläuche sind hin. Nein, neuen Wein füllt man in neue Schläuche, dann bleibt beides erhalten.
Menge Bibel: Auch füllt man neuen Wein nicht in alte Schläuche; sonst werden die Schläuche gesprengt, und der Wein läuft aus, und auch die Schläuche gehen verloren; nein, man füllt neuen Wein in neue Schläuche: dann bleiben beide erhalten.
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912/: Lukas 5, 37: Und niemand fasst Most in alte Schläuche; sonst zerreißt der Most die Schläuche und wird verschüttet, und die Schläuche kommen um.
Alter Schlauch hält (fasst) neuen Most nicht.
Quellen: Simrock, 9069; Braun, I, 3893; Schulze, 202; (Körte, 5337)
Alte Schläuch fassen neuen Most nicht.
Quelle: Gruter I, 4
Alte Schläuche halten den jungen Most übel.
Quelle: Eiselein, 551
Man fasst nicht Most in alte Schläuche.
Quellen: Zehner, 451
Matthäus 10, 16
Lutherbibel 1545/1912/2017: Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
Menge Bibel: Bedenket wohl: ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe; darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!
Gute Nachricht Bibel 2018: Das muss euch klar sein: Ich sende euch wie Schafe mitten unter Wölfe. Seid klug wie die Schlangen und doch ohne Hinterlist wie die Tauben.
Klug wie die Schlangen und sanft wie die Tauben.
Quelle: Körte, 5335
Seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben.
Quellen: Simrock, 9063; Schulze, 204; Büchmann 1871, Seite 186
Matthäus 11, 15
Lutherbibel 1545/1912: Wer Ohren hat, zu hören, der höre!
Lutherbibel 12017: Wer Ohren hat, der höre!
Gute Nachricht Bibel 2018: Wer Ohren hat, soll gut zuhören!
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912/: Matthäus 13, 9: Wer Ohren hat zu hören, der höre!
Lutherbibel 2017: Matthäus 13, 9: Wer Ohren hat, der höre!
Wer Ohren hat zu hören, der höre.
Quellen: Simrock, 7665; Braun, I, 3146; Körte,4660; Schulze, 212
Lutherbibel 1545/1912: Aber die Pharisäer, da sie es hörten, sprachen sie: Er treibt die Teufel nicht anders aus denn durch Beelzebub, der Teufel Obersten.
Gute Nachricht Bibel 2018: Als die Pharisäer das hörten, widersprachen sie: „Er kann die bösen Geister nur austreiben, weil Beelzebul, der oberste aller bösen Geister, ihm die Macht dazu gibt!“
Schlachter Bibel 2000: Als aber die Pharisäer es hörten, sprachen sie: Dieser treibt die Dämonen nicht anders aus als durch Beelzebul, den Obersten der Dämonen!
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912/: Lukas 5, 37: Etliche aber unter ihnen sprachen: Er treibt die Teufel aus durch Beelzebub, den Obersten der Teufel.
Böses muss man mit Bösem Arzneien. Den Teufel durch Beelzebub austreiben.
Quelle: Masson, 211
Man muss Beelzebub mit Beelzebub vertreiben.
Quellen: Simrock, 908; Eiselein, 66; Schulze, 236
Man muss den Teufel mit Beelzebub austreiben.
Quelle: Binder III, 3664
Man muss Diebe mit Dieben fangen. Man muss den Teufel mit Beelzebub austreiben.
Quellen: Binder I, 229
Teufel muss man mit Teufeln austreiben.
Quelle: Simrock, 10216; Schulze, 236
Matthäus 12, 25
Lutherbibel 1545/1912: Jesus kannte aber ihre Gedanken und sprach zu ihnen: Ein jegliches Reich, so es mit sich selbst uneins wird, das wird wüst; und eine jegliche Stadt oder Haus, so es mit sich selbst uneins wird, kann's nicht bestehen.
Gute Nachricht Bibel: Jesus wusste, was sie dachten, und sagte zu ihnen: „Jeder Staat, dessen Machthaber einander befehden, muss untergehen, und keine Stadt oder Familie, in der die Leute miteinander im Streit liegen, kann bestehen.“
Schlachter Bibel 2000: Da aber Jesus ihre Gedanken kannte, sprach er zu ihnen: Jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, wird verwüstet, und keine Stadt, kein Haus, das mit sich selbst uneins ist, kann bestehen.
Das Reich ist nicht einig.
Quellen: Simrock, 8319; Schulze, 208
Friede ernährt, Unfried zerstört.
Quellen: Mayer I, 123; Mayer II, 224
Friede nährt, Unfried verzehrt.
Quellen: Gruter III, 39; Bücking, 226; Sailer, 80; Bremser, 21
Friede(n) ernährt, Unfrieden verzehrt.
Quellen: Simrock, 2780; Beyer, I, 265; Kirchhofer, 150; Gaal, 538; Eiselein, 188; Schulze, 208; Petri, II, 316; Henisch, 1242, 20
Gute Nachricht Bibel 1918: Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich, und wer mir nicht sammeln hilft, der zerstreut.
Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich.
Quellen: Simrock, 7013; Braun I, 2720; Graf 530, 359; Schulze,209; Eiselein, 466
Wer nicht mit mir sammelt, der verstreut.
Quelle: Zehner, 464
Matthäus 12, 33
Lutherbibel 1545/1912: Setzt entweder einen guten Baum, so wird die Frucht gut; oder setzt einen faulen Baum, so wird die Frucht faul. Denn an der Frucht erkennt man den Baum.
Menge Bibel: Entweder macht den Baum gut, dann ist auch seine Frucht gut; oder macht den Baum faul, dann ist auch seine Frucht faul; denn an der Frucht erkennt man den Baum.
Schlachter Bibel 2000: Entweder pflanzt einen guten Baum, so wird die Frucht gut, oder pflanzt einen schlechten Baum, so wird die Frucht schlecht! Denn an der Frucht erkennt man den Baum.
An den Früchten erkennt man den Baum.
Quellen: Kirchhofer, 305; Henisch, 1269, 53
An der Frucht erkennt man den Baum.
Quellen: Winckler, 1600/46; Schulze, 210
Wes (Wessen) das Herz voll ist, des geht der Mund über.
Quelle: Simrock,4681; Zehner, 465; Schulze, 211
Wessen das Herz voll, davon geht der Mund über.
Quelle: Eiselein, 476
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Matthäus 13, 12
Lutherbibel 1545/1912/2017: Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen was er hat.
Schlachter Bibel 2000: Denn wer hat, dem wird gegeben werden, und er wird Überfluss haben; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen werden, was er hat.
Gute Nachricht Bibel 2018: Denn wer viel hat, dem wird noch mehr gegeben werden, sodass er übergenug haben wird. Wer aber wenig hat, dem wird auch noch das wenige genommen werden, das er hat.
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912/: Matthäus 25, 29: Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.
Lutherbibel 1545/1912/: Markus 4, 25: Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem wird man nehmen, auch was er hat.
Lutherbibel 1545/1912/: Lukas 8, 18: So sehet nun darauf wie ihr zuhöret. Denn wer da hat, dem wird gegeben; wer aber nicht hat, von dem wird genommen, auch was er meint zu haben.
Lutherbibel 1545/1912/: Lukas 19, 26: Ich sage euch aber: Wer da hat, dem wird gegeben werden; von dem aber, der nicht hat, wird auch das genommen werden, was er hat.
Wer hat, dem gibt man.
Quelle: Gruter, III, 107
Wer hat, dem trägt jedermann zu.
Quelle: Petri, II, 716
Wer hat, dem wird gegeben.
Quellen: Simrock, 4390; Braun I, 1156; Franck, II, 129a; Gruter I; 80; Eiselein, 284; Schulze, 213
Wer hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe.
Quelle: Zehner, 466
Wer Brot hat, dem gibt (leiht) man Brot.
Quellen: Simrock, 1315; Körte, 739; Sailer, 125; (Schulze, 213; Egenolff 1548, 61a rechts)
Er macht ihn mit sehenden Augen blind.
Quelle: Körte, 351a
Wir sind mit sehenden Augen blind!
Quellen: Eiselein, 45, Q: Schulze, 214
Lutherbibel 1545/1912: Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgend weniger denn in seinem Vaterland und in seinem Hause.
Lutherbibel 2017: Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterland[2] und in seinem Hause.
Menge Bibel: Jesus aber sagte zu ihnen: „Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seiner Vaterstadt und in seiner Familie.“
Schlachter Bibel 2000: Jesus aber sprach zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet außer in seinem Vaterland und in seinem Haus!
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912/: Lukas 4, 24: Er sprach aber: Wahrlich, ich sage euch: Kein Prophet ist angenehm in seinem Vaterlande.
Der Prophet gilt nichts in seinem Vaterlande.
Quelle: Bücking, 194
Der Prophet gilt nirgends weniger als in seinem Vaterlande (Lande).
Quellen: Simrock, 8021;Körte, 4855; Braun I, 3374; (Gaal, 1266)
Ein Prophet gilt nirgend weniger, denn in seinem Vaterland und in seinem Haus.
Quelle: Zehner, 469
Es ist kein Prophet angenehm (geachtet) in seinem Vaterlande.
Quellen: Agricola I, 210; Gruter I, 34; Eyering II, 541; Schulze, 215; Petri, II, 269
Kein Prophet ist geachtet in seinem Vaterland.
Quelle: Eiselein, 515
Lutherbibel 1545/1912: Lasset sie fahren! Sie sind blinde Blindenleiter. Wenn aber ein Blinder den andern leitet, so fallen sie beide in die Grube.
Lutherbibel 2017: Lasst sie, sie sind blinde Blindenführer! Wenn aber ein Blinder den andern führt, so fallen sie beide in die Grube.
Gute Nachricht Bibel 2018: Lasst sie reden! Sie wollen Blinde führen und sind selbst blind. Wenn ein Blinder den andern führt, fallen beide in die Grube.
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912/: Lukas 6, 39: Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Kann auch ein Blinder einem Blinden den Weg weisen? Werden sie nicht alle beide in die Grube fallen?
Ein Blinder leitet den andern.
Quelle: Zehner, 474
Ein Blinder ist der Blinden Führer.
Quellen: Eiselein, 83; Schulze, 217
Ein Blinder weist dem andern den Weg.
Quellen: Simrock, 1142; Schulze, 217
Wenn der eine Blinde den andern leit, fallen sie beide in die Gruben.
Quelle: Henisch, 420, 43
Wenn ein Blinder dem anderen den Weg weist, so fallen sie beide in die Gruben.
Quellen: Lehmann, 96, 4; Schulze, 217
Wenn ein Blinder den anderen führt, fallen (sie) beide in den Graben.
Quellen: Simrock, 1143; Schulze, 217; (Körte, 648)
Lutherbibel 1912: Sündigt aber dein Bruder an dir, so gehe hin und strafe ihn zwischen dir und ihm allein. Hört er dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.
Den Freund strafe heimlich, lobe ihn öffentlich.
Quellen: Simrock, 2752; Körte, 1533
Straf dein Freund heimlich und lob ihn öffentlich.
Quelle: Sutor, 430
Lutherbibel 1545/1912/2017: So sind sie nun nicht zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.
Mann und Weib sind ein Leib.
Quellen: Simrock, 6778; Körte, 4068; Schulze, 220; Braun I, 2522; Sailer, 141; Eiselein, 447; Petri II, 470
Was Gott zusammenfügt, (das) soll der Mensch nicht scheiden.
Quellen: Körte, 2354, Eiselein, 252; (Simrock, 3974; Braun I, 945; Schulze, 220; Büchmann 1871, 187)
Menge Bibel: Jesus antwortete ihm: „Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe dein Hab und Gut und gib (den Erlös) den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach!“
Gute Nachricht Bibel 2018: Jesus sagte zu ihm: „Wenn du in der Liebe zu deinen Mitmenschen vollkommen und ungeteilt sein willst, dann geh, verkaufe alles, was du besitzt, und gib das Geld den Armen, so wirst du bei Gott einen unverlierbaren Besitz haben. Und dann komm und folge mir!“
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912: Die Sprüche Salomos 19, 17: Wer sich des Armen erbarmt, der leihet dem Herrn; der wird ihm wieder Gutes vergelten.
Lutherbibel 1912: Die Sprüche Salomos 28, 27: Wer dem Armen gibt, dem wird nichts mangeln; wer aber seine Augen abwendet, der wird viel verflucht.
Armen geben ist gewisse Einnahme.
Quellen: Simrock, 484; Schulze, 221
Dem (Den) Armen gegeben ist wohl gesät.
Quellen: Simrock, 483; Schulze, 221; (Körte, 252)
Der (Wer) einem Armen hilft, der gedenkt an sich selbst.
Quellen: Franck I, 69a; Egenolff 1548, 154a links; Schottel, 1126b; (Petri, II, 699; Körte, 253)
Wer einem Armen hilft, gedenkt an sich selber.
Quellen: Simrock, 854; Schulze, 221
Wer den Armen gern gibt, der wird nicht Arm.
Quelle: Lehmann, 234, 27
Wer den Armen gibt, der leiht Gott auf Wucher.
Quellen: Lehmann, 44, 41; Schulze, 221
Wer gern den Armen gibt, der wuchert Gottes Segen.
Quellen: Lehmann, 236, 73; Schulze, 221
Wer einem Bettler hilft, denkt an sich selber.
Quelle: Sutor, 630
Wer dem (den) Armen leiht, dem zahlt Gott die Zinsen..
Quellen: Simrock, 481; Schulze, 79; Schulze, 221; Körte, 249
ebenso:
Lutherbibel 1912: Lukas 1, 37: Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Bei Gott alle Dinge möglich sind.
Quellen: Eiselein, 249; Schulze, 222
Bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Quellen: Simrock,3899; Braun I, 902; Schulze, 222
Bei Gott ist nichts unmöglich.
Quellen: Josephum Langium, Adagia, sive sententiae proverbiales, 71; Schulze, 222
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912: Lukas 13, 30: Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein.
Die Ersten sollen die Letzten sein.
Quellen: Simrock, 2130; Schulze, 223
Die Ersten werden die Letzten und die Letzten die Ersten.
Quelle: Eiselein, 149
Die Ersten werden oft die Letzten.
Quellen: Lehmann, 18,27; Schulze, 223
Viel, die da sind die Ersten, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein.
Quellen: Zehner, 481; Schulze, 223
Menge Bibel: Ebenso werden die Letzten Erste und die Ersten Letzte sein. [Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt.]
Schlachter Bibel 2000: Der Weisheit Anfang ist die Furcht des Herrn, und den Heiligen erkennen, das ist Verstand.
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912: Matthäus 22, 14: Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.
Viele berufen sind, wenige auserwählt.
Quelle: Eiselein, 69
Viele sind berufen, aber wenige (sind) auserwählt.
Quellen: Simrock, 926; Petri, I, 87; Henisch, 296, 8; (Zehner, 482; Schulze, 224)
Matthäus 22, 21
Lutherbibel 1545/1912/2017: Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers. Da sprach er zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912: Markus 12, 17: Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie verwunderten sich über ihn.
Lutherbibel 1545/1912: Lukas 20, 25: Er aber sprach: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
Dem Kaiser was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!
Quelle: Eiselein, 356
Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.
Quellen: Zehner, 484; Schulze, 225; Agricola II = Fünfhundert Gemainer newer Teutscher Sprichwörter 1548, Nr. 205
Gib dem Kaiser, was des Kaisers und Gott, was Gottes ist.
Quelle: Simrock, 5362
Lutherbibel 1545/1912/2017: In diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.
Gute Nachricht Bibel 2018: In diesen beiden Geboten ist alles zusammengefasst, was das Gesetz und die Propheten fordern.
Erklärung dazu befindet sich in Matthäus 22, 36 bis 39: 36 Meister, welches ist das vornehmste Gebot im Gesetz? 37 Jesus aber sprach zu ihm: Du sollst lieben Gott, deinen HERRN, von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüte. 38 Dies ist das vornehmste und größte Gebot. 39 Das andere aber ist ihm gleich; Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.
Das ist das Gesetz und die Propheten!
Quellen: Simrock, 8019; Eiselein, 515; Schulze, 226
Gereden und halten ist zweierlei.
Quellen: Petri, II, 334; Agricola III, 731; Egenolff 1560, 291a; Schottel, 1140b; Eiselein, 227
Reden und Halten ist zweierlei.
Quellen: Simrock, 8273; Sailer, 272;Lehmann 1541, 298, 32
Sagen und tun ist zweierlei.
Quellen: Simrock, 8668; Schulze, 227; Körte, 5161; Braun I, 3693; Eiselein, 537
Sagen und tun kommen nicht von einem Meister.
Quelle: Winckler, 2000/98
Sie sagen's wohl und tun's nicht.
Quelle: Zehner, 484
Die Prediger haben ihren Sold, dass sie predigen, nicht das sie tun, was sie predigen.
Quelle: Lehmann, 462,16
Viel Lehrer und Prediger hören selbst nicht, was sie andere lehren. Der tut die besten Predigten, der sich selbst hört.
Quelle: Lehmann, 461,7
Wer christlich lehrt und unchristlich lebt, der lehrt, dass man seinen Werken und nicht der Lehre leben soll.
Quelle: Lehmann, 461,13
Folget meinen Worten, aber nicht meinen Werken.
Quellen: Simrock 11851; Schulze, 227
In Worten zart, zu Werken hart.
Quellen: Simrock, 11850; Q: Schulze, 227
Richtet uns nach unsern Worten, und nicht nach unsern Taten! (sagen die Pfaffen.)
Quellen: Eiselein 650; Schulze, 227
Viel Worte, wenig Werke.
Quellen: Simrock 11849; Schulze, 227
Von Worten zu Werken ist ein weiter Weg.
Quellen: Lehmann, 135,10; Schulze, 227
Matthäus 23, 12
Lutherbibel 1545/1912: Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.
ebenso:
Lutherbibel 1545/1912: Lukas 14, 11: Denn wer sich selbst erhöht, der soll erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der soll erhöht werden.
Lutherbibel 1545/1912: Lukas 18, 14: Ich sage euch: Dieser ging hinab gerechtfertigt in sein Haus vor jenem. Denn wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden; und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Je mehr sich einer erniedrigt, desto mehr steigt er empor.
Quelle:Winckler; 1500/69
Wen Gott erhöht, den kam niemand durch eigene Kraft erniedrigen.
Quelle: Petri, II, 627
Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt werden.
Quelle: Zehner, 486
Wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden.
Quelle: Zehner, 486
Lutherbibel 1545/1912: Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr verzehntet die Minze, Dill und Kümmel, und lasst dahinten das Schwerste im Gesetz, nämlich das Gericht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Dies soll man tun und jenes nicht lassen.
Lutherbibel 2017: Weh euch, Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr den Zehnten gebt von Minze, Dill und Kümmel und lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben! Doch dies sollte man tun und jenes nicht lassen.
Gute Nachricht Bibel 2018: Weh euch Gesetzeslehrern und Pharisäern! Ihr Scheinheiligen! Ihr gebt Gott den zehnten Teil von allem, sogar noch von Gewürzen wie Minze, Dill und Kümmel; aber um das Wichtigste an seinem Gesetz, um Gerechtigkeit, Barmherzigkeit und Treue, darum kümmert ihr euch nicht. Dies solltet ihr tun, ohne das andere zu lassen!
Schlachter Bibel 2000: Wehe euch, ihr Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässigt, nämlich das Recht und das Erbarmen und den Glauben! Dieses sollte man tun und jenes nicht lassen.
Man muss das eine tun und das andre nicht lassen.
Quelle: Körte, 1052
Man soll das eine tun und das andere nicht lassen.
Quelle: Simrock, 1958
Lutherbibel 1545/1912: Ihr verblendeten Leiter, die ihr Mücken seihet und Kamele verschluckt!
Lutherbibel 2017: Ihr blinden Führer, die ihr Mücken aussiebt, aber Kamele verschluckt!
Gute Nachricht Bibel 2018: Ihr wollt die Menschen führen und seid selbst blind. Die winzigste Mücke fischt ihr aus dem Becher, aber Kamele schluckt ihr unbesehen hinunter.
Schlachter Bibel 2000: Ihr blinden Führer, die ihr die Mücke aussiebt, das Kamel aber verschluckt!
Mücken seihen, Elefanten verschlucken.
Quelle: Simrock, 7119
Mücken seihen und Kamele verschlucken..
Quelle: Körte, 4315
Lutherbibel 1545/1912: Jesus aber sprach zu ihnen: Sehet ihr nicht das alles? Wahrlich, ich sage euch: Es wird hier nicht ein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht zerbrochen werde.
Gute Nachricht Bibel 2018: Aber Jesus sagte: „Ihr bewundert das alles? Ich sage euch, hier wird kein Stein auf dem andern bleiben. Alles wird bis auf den Grund zerstört werden.“
ebenso:
Lutherbibel 1912: Markus 13, 2: Und Jesus antwortete und sprach zu ihm: Siehst du wohl allen diesen großen Bau? Nicht ein Stein wird auf dem anderen bleiben, der nicht zerbrochen werde.
Lutherbibel 1912: Lukas 21, 6: Es wird die Zeit kommen, in welcher von dem allem, was ihr sehet, nicht ein Stein auf dem andern gelassen wird, der nicht zerbrochen werde.
(Gemeint ist der Tempel in Jerusalem)
Es soll kein Stein auf dem andern bleiben.
Quellen: Braun I, 4271; Eiselein, 578
ebenso:
Lutherbibel 1545: Hiob 39, 30: Seine Jungen saufen Blut und wo ein As ist, da ist er.
Lutherbibel 1912: Lukas 17, 37: Und sie antworteten und sprachen zu ihm: Herr wo? Er aber sprach zu ihnen: Wo das Aas ist, da sammeln sich auch die Adler.
Bist du ein Geier, so warte aufs Aas.
Quelle: Simrock, 6
Wo Aas ist, da sammeln sich die Adler.
Quelle: Simrock, 5; Körte, 5
Wo ein Aas ist, da ist der Adler.
Quelle: Zehner, 266
Gute Nachricht Bibel 2018: Bleibt wach und betet, damit ihr in der kommenden Prüfung nicht versagt. Der Geist in euch ist willig, aber eure menschliche Natur ist schwach.
Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.
Quellen: Büchmann 1871, 188; Schulze, 230
Der Geist ist willig, das Fleisch ist schwach.
Quelle: Henisch, 1446, 52
Wer das Schwert nimmt, der kommt durchs Schwert um.
Quelle: Petri II,689
Der erste Betrug ist ärger als der letzte.
Quelle: Simrock, 999
Der letzte Betrug ist ärger, als der erste.
Quellen: Kirchhofer, 142; Körte, 565
(Das Sprichwort von Kirchhofer (1824) und Körte (1837) entspricht dem Bibeltext. Simrock hat erst 1864 von anderen abgeschrieben und dabei wahrscheinlich den ersten und letzten Betrug vertauscht.)
Dies ist der 4. Teil der deutschen Sprichwörter mit biblischem Ursprung.
Weitere deutsche Sprichwörter, die ihren Ursprund im Neuen Testament der Bibel haben,
folgen auf weiteren Seiten.